Was bedeutet Web 2.0?

Es beschreibt eine veränderte Wahrnehmung und Benutzung des Worldwide Web. Organisatorisch bedeutet das: Inhalte werden nicht mehr nur zentralisiert von großen „Medien“ erstellt und an die Massen verbreitet, sondern auch von unabhängigen privaten Nutzern, die sich untereinander vernetzen. Grundsätzlich bietet das vor allem partizipatorisches Potential, nämlich die großflächige Möglichkeit für Nutzer, sich am Medienangebot zu beteiligen.

Hyperlinks bilden die Grundlage des Web 2.0. Wenn die End-Nutzer des Internets selbst neue Inhalte und Seiten online stellen, werden sie durch die Verlinkung von anderen Nutzern in die Struktur des Web einbezogen. Aus technischer Sicht bezeichnet „Web 2.0“ oft eine Kombination der bereits Ende der 1990er Jahre entwickelten Techniken, die durch die große Zahl breitbandiger Internetzugänge erst jetzt großflächig verfügbar sind.

Dabei geht es vor allem darum, egal ob kommerzielle Interessen dahinter stehen oder nicht, „Kunden“/Nutzer dazu zu bringen, Internetseiten von sich aus zu besuchen und im Speziellen auch Inhalte mit zu gestalten. Bekannte Beispiele sind: EBay als gemeinschaftliche Aktivität aller Beteiligten (Anbieter wie Käufer). Wie das Web selbst wächst eBay auf natürliche Weise durch intensive Nutzung. Das Unternehmen stellt dabei den Rahmen, in dem die Nutzung stattfinden. Ähnlich funktioniert auch Wikipedia, eine Online-Enzyklopädie. Sie basiert auf der ungewöhnlichen Idee, dass jeder Eintrag von jedem Internet-User bearbeitet werden kann.

Wie nutzen Jugendliche das Web 2.0?
(86%) der Jugendlich kennen www.myvideo.com, (81%) www.knuddels.de, 71%, www.yahoo.de 64% www.clipfish.de und www.youtube.com 58%. Jungen kennen sich hier eher aus als Mädchen.

Nur ca. 30% nutzen www.knuddels.de, aber ca. 56% bzw. 46% die Seiten www.myvideo.com und www.youtube.com. Viele Jugendliche kennen zwar den Begriff „Weblog“ oder „Blog“, beantworten nur, können aber die Bedeutung dessen nicht erklären.

Die Ergebnisse die Untersuchung der FH Heilbronn machen deutlich, dass Jugendliche viele Web 2.0 Anwendungen nutzen, ohne diese direkt der Web 2.0 - Entwicklung zuordnen zu können.

(Quelle: fh-heilbronn)
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